Vom Strumpfversender zum Damenmode - Spezialist

1930 nahm Erwin F.W. Hofmann in dem von der Weltwirtschaftskrise geschüttelten Deutschland das Wagnis auf sich:In Chemnitz, dem damaligen Zentrum der Strumpfindustrie, begann er mit dem Versand von hochwertigen Damenstrümpfen. Seine ersten Kunden waren Lehrerinnen aus Baden, die er auf gut Glück angeschrieben hatte. Die "badische Lehrerin" benötigte eine gute Ware, die oft getragen werden konnte; zeitlose Eleganz war in diesen Zeiten vorrangig. Auf die gleiche Weise gewann er Kunden in Württemberg.Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Schon bald trugen Kundinnen im ganzen Land Strümpfe von MONA.

Nachdem das Sortiment zunächst um Nachtwäsche erweitert worden war, konnten Damen schon bald auch Oberbekleidung bei uns bestellen.Ende der vierziger Jahre wurde der Firmensitz nach Karlsruhe verlegt. Zu seiner Familie gehörte die Ehefrau Eva, sowie die Söhne Peter, Heiner, Werner und die Tochter Ursula. Sein Unternehmergeist und sein Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit waren ungebrochen; in Karlsruhe begann er wieder ganz von vorne - wieder in gemieteten Räumen, diesmal mit 6 Mitarbeitern, von denen 4 mit ihrem Chef aus Chemnitz geflüchtet waren. Die kleine Mannschaft hatte jedoch etwas gerettet, was den Neubeginn erleichterte; die Kundenkartei, das Fundament des Versandhauses.Trotzdem waren große Schwierigkeiten zu überwinden. Der wirtschaftliche Aufschwung hatte gerade erst begonnen, und es war nicht leicht, leistungsfähige Lieferanten zu finden.

Die gemieteten Räume wurden mehrfach gewechselt, bis im Jahre 1960 das eigene MONA-Hochhaus in der Augartenstraße 1 in Karlsruhe bezogen wurde, zu dem 1966 noch ein Anbau kam. Auch das Lieferprogramm vergrößerte sich von Jahr zu Jahr. 1960 wurde das Sortiment erweitert um Damenober- und Herrenbekleidung. Jetzt konnte sich der anspruchsvolle Kunde alle Modewünsche bei MONA erfüllen.Großen Anteil am Erfolg der Firma hatte Frau Eva Hofmann, die mit gutem Geschmack und sicherem Gespür für modische Trends Kollektionen zusammenstellte, die bei den MONA - Kunden viel Beifall fanden. Ein Großteil der Modelle wurde vom Hersteller an den Verbraucher - ohne Zwischenhändler - geschickt. Der Slogan war, gute Qualität zu günstigen Preisen zu liefern.Der Erfolg des etablierten Unternehmens MONA ließ Erwin F. W. Hofmann nicht ruhen. Sein Tatendrang suchte sich ein neues Betätigungsfeld, 1961 gründete der nunmehr 60 Jährige das Zweigunternehmen Monette Versand GmbH, das sich auf Tisch- und Bettwäsche und andere Heimtextilien spezialisierte.1962 erhielt die MONA eine neue Prägung; es erfolgte die Umstellung auf elektronische Datenverarbeitung. Zu der damaligen Zeit wurde etwas sehr Innovatives eingeführt, nämlich Tabelliermaschinen und die Ziehkartei.Anfang der 70er Jahre konnte die Strumpffabrikation in Rußheim nicht mehr gehalten werden. Die neuen, feineren Strümpfe konnten auf den Strumpfmaschinen nicht mehr gefertigt werden.Im Jahre 1975 wurde dann die EDV-Umstellung auf ein System/3 der IBM vorgenommen.1982 musste die Firma einen schweren Schlag hinnehmen, den Tod ihres Gründers und Leiters Erwin F. W. Hofmann, der mit 82 Jahre starb.In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich Mona zu einem florierenden Unternehmen, das sich bei den modebewussten Kundinnen bis heute großer Beliebtheit erfreut.

1989 wurde durch Frau Eva Hofmann eine grundlegende Entscheidung über die Führung der Firma getroffen. Ihre Tochter und die 3 Söhne wollten nicht in die Geschäftsführung der MONA eintreten, so fällte Frau Hofmann die Entscheidung, die Firma in neue tatkräftige Hände zu legen. Diese Entscheidung änderte jedoch nichts an dem Prinzip, an dem die Firma MONA seit ihrer Gründung festhält: MONA, Mode für die Dame mit Anspruch!Zum 1.6.1989 übernahmen die neuen Gesellschafter das Ruder und führten die MONA mit großem Elan zu neuen Umsatzhöhen.Bereits zum 18.2.1990 wurden in der Schweiz und in Österreich Filialen bzw. Zweigniederlassungen der MONA gegründet. Innerhalb weniger Monate wurden die Schweizer- und Österreichische Kunden von Karlsruhe aus beliefert. Der Kundendienst war vor Ort, die Logistik, die EDV, der Einkauf, Marketing wurde von Karlsruhe aus gesteuert.1994 wurden Zweigniederlassungen in Belgien und Holland eröffnet. Durch die Ausweitung der Märkte wurden die Räumlichkeiten in der Augartenstraße und in Ettlingen wieder zu klein. 1994 wurde dann begonnen, das ehemalige UNIKA-Gebäude umzubauen. 1995 war im April der Umzug des Modegeschäfts, im Juni 1995 folgte dann die Verwaltung und im Juli 1995 die Logistik. In dem neuem Gebäude entstand eines der modernsten Versandanlagen der damaligen Zeit.Im Geschäftsjahr 2004 wurde eine Zweigniederlassung in Schweden gegründet.Ein weiterer entscheidender Schritt in Richtung Zukunft wurde im November 2004 gemacht. MONA ging »online«.

Der Versand von namhafter Markenmode sorgte für ein weiteres Blühen und Gedeihen der Firma. Noch heute werden wir von einem Familienunternehmen geführt und bieten Kundinnen in verschiedenen Ländern Europas regelmäßig aktuelle Modekollektionen. Besonders großen Anklang bei den Kunden fanden dabei auch die Spezialkataloge. 2005 wurde »Classic« eingeführt: eine elegante Kollektion in bewährt-hochwertigen Qualitäten. 2008 erschien erstmals »Signora M.Seit Januar 2008 zeichnet sich der MONA-Online-Shop durch eine noch modernere, übersichtlichere Aufmachung aus und bietet noch mehr kundenfreundlichen Service. 2010 feiert MONA ihr 80-jähriges Jubiläum und ist nun auch in Belgien und Frankreich vertreten.

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