Tipps zur Pflege Ihrer Kleidung

INHALT

ALLGEMEINE TIPPS

FLECKEN TIPPS

PFLEGE TIPPS

ALLGEMEINE TIPPS

Fruchtig aromatisches Parfüm für Textilien

Bestecken Sie eine Orange dicht mit Gewürznelken. Die Nelken müssen tief hineingesteckt werden. Achten Sie deshalb unbedingt darauf, dass der Saft nicht ausläuft. Die aromatische Gewürzkugel, dis sich hervorragend in einem Netz aufhängen lässt, verteilt ihren köstlichen Duft an alle sich in ihrer Nähe befindenden Textilien.

Motten fernhalten

Das Eindringen von Motten in den Kleiderschrank verhindern Sie dadurch, dass Sie ein Sträußchen getrockneten Steinklee zwischen die Kleidung legen.

Reißverschluss-Schiebergriff defekt

Verwenden Sie stattdessen einfach eine Büroklammer. Damit das „Ersatzteil“ nicht gar zu langweilig aussieht, können Sie die Klammer beispielsweise mit buntem Garn »ummanteln«. Wenn Ihnen das zu aufwändig erscheint, empfehlen wir den Besuch beim gut sortierten Schreibwaren- und Bürobedarf.

Reißverschluss-Schieber funktioniert nicht

Reiben Sie die Metallzähne mit Seife, Wachs oder Graphit (z. B. Bleistift) ein. Danach läuft der Schieber wieder einwandfrei.

Schneeränder an Schuhen

Schneeränder an Lederschuhen entfernen Sie ganz einfach durch Abreiben mit einer aufgeschnittenen Zwiebel.

Seidentücher waschen

Zum Waschen von Seidentüchern verwenden Sie am besten Kartoffelwasser. Dazu reiben Sie rohe Kartoffeln, geben etwas Wasser hinzu und pressen die entstandene Masse durch ein Tuch. In dem daraus gewonnenen Sud wird die Seide nicht nur sauber und die Farben bleiben erhalten, sondern die Tücher erhalten auch einen besonderen Glanz.

Stopfen kleiner Löcher

Zum Stopfen von kleineren Löchern in der Kleidung nehmen Sie am einfachsten Fäden aus dem gleichen Stoff, die Sie vorher an unauffälliger Stelle herausgezogen haben.

Verblasste Farben bei Baumwolle

Sind die Farben Ihrer Baumwollkleidung verblasst, legen Sie diese einfach für einige Stunden in Magermilch. Spülen Sie sie anschließend gründlich mit lauwarmen, klarem Wasser. Die Farben erlangen dadurch wieder eine höhere Leuchtkraft.

Verfärbte weiße Wäsche

Hat sich weiße Wäsche in der Waschmaschine verfärbt, legen Sie die Stücke in frische Milch ein, bis die Milch sauer geworden ist. Spülen Sie die Wäsche anschließend gründlich mit klarem Wasser.

Vergilbte weiße Wäsche

Vergilbte weiße Wäsche wie Bettwäsche, Laken, weiße Hosen oder ähnliches werden ganz normal bei 40°C in der Maschine gewaschen. Geben Sie einfach statt Weichspüler ca. 4 – 8 Tropfen Tinte ins Weichspülerfach.

Alternativ weichen Sie die vergilbte Wäsche für einen halben Tag oder auch über Nacht in Vollmilch ein, das bleicht.

Wäsche, die nicht geschleudert werden darf

Kleinere Wäschestücke kommen in der Hand-Salatschleuder auf Touren. Tempo und Dauer lassen sich individuell dosieren,so dass Ihrer Wäsche nichts passiert.

Waschmittelrückstände auf dunkler Wäsche

Waschmittel- oder Weichspülerrückstände auf dunkler Wäsche entfernen Sie mit einem feuchten Frotteetuch. Einfach vor dem Bügeln über die weißen Flecken wischen und die Rückstände verschwinden.

Wollene Schals und Halstücher trocken reinigen

Vermeiden Sie nach Möglichkeit die Nasswäsche von Schals und Halstüchern aus Wolle: stattdessen lieber trocken mit Weizenmehl ausreiben. Die Wolle wird auf diese Weise besonders schonend gereinigt, Schal oder Halstuch werden aber trotzdem durch und durch sauber.

Wollkleider reinigen

Wollkleider lassen sich schonend in Kartoffelwasser reinigen. Hierfür reiben Sie rohe Kartoffeln, geben etwas Wasser hinzu und pressen die entstandene Masse durch ein Tuch. In dem daraus gewonnenen Sud waschen Sie die Kleider.

GENERELLES

Beseitigen Sie Flecken nach Möglichkeit immer sofort. Frische Flecken lassen sich normalerweise leichter entfernen als ältere, eingetrocknete Flecken.

Behandeln Sie den Fleck zuerst mit kaltem Wasser oder besser noch mit kohlensäurehaltigem Mineralwasser – wegen der lösenden Sprudelkraft der Kohlensäure. Destilliertes Wasser eignet sich ebenfalls hervorragend zum Entfernen von Flecken, weil darin – im Gegensatz zu Leitungswasser – kein Kalk enthalten ist. Dadurch lassen sich bei der Fleckentfernung unnötige Kalkränder vermeiden.

Bei der Entfernung die Flecken immer vorsichtig von außen nach innen behandeln, nicht umgekehrt, und keinesfalls hin- und herwischen, denn das kann zu Rändern führen.

Die wohl wichtigste Regel beim manuellen Fleckenentfernen ist das Tupfen. Entgegen der weit verbreiteten Fehl-Annahme sollte ein Fleck niemals weggerieben, sondern immer weggetupft werden. Nur so können Sie sicherstellen, dass sich der Fleck nicht noch hartnäckiger im Gewebe festsetzt. Deshalb unsere Bitte an Sie: Immer Tupfen statt Reiben!

FLECKENARTEN UND IHRE BEHANDLUNG

Brandflecken vom Bügeln

Das Wäschestück unter – möglichst – eiskaltes Wasser halten und solange mit einer halb aufgeschnitten Zitrone auf der betroffenen Stelle reiben, bis der Fleck verschwunden ist!

Fleckenränder

Ein eventuelles Zurückbleiben von Fleckenrändern bei manueller Behandlung vermeiden Sie dadurch, dass der Stoff in noch feuchtem Zustand gebügelt wird.

Hartnäckige Flecken

Um Wäsche von hartnäckigen Flecken zu befreien, geben Sie einfach einen Geschirrspültab mit in die Waschmaschine. Achten Sie aber bitte auf eventuell vorhandene Allergien. Sollte eine solche bestehen, spülen Sie die Wäsche unbedingt mehrmals klar.

Kirschflecken

Kirschflecken entfernen Sie, indem Sie die Kleidung umgehend in warmes Seifenwasser geben. Nach ein paar Minuten nehmen Sie das Kleidungsstück wieder heraus und legen es in eine Schüssel mit Milch, bis die Flecken verblasst sind. Dieser Vorgang dauert mehrere Stunden. Anschließend waschen Sie die Kleidung wie gewohnt in der Waschmaschine.

Make-up Flecken

Frische Make-up Flecken auf der Kleidung tupfen Sie mit etwas frischem Brot ab. Bei hartnäckigen Flecken ist auch ein ganz leichtes Reiben erlaubt. Im Anschluss wie gewohnt waschen.

Rotweinflecken, eingetrocknet

Eingetrocknete Rotweinflecken beträufeln Sie mit Weißwein, Zitronensaft, Sprudel oder Glasreiniger oder bestreuen den Fleck mit Salz und reiben es ganz vorischtig – ohne Druck – ein. Anschließend das Kleidungsstück wie gewohnt waschen.

Rotweinflecken, frisch

Frische Rotweinflecken bestreuen Sie großzügig mit Salz, lassen es einige Zeit einwirken und waschen es dann aus. Eventuell verbliebene Fleckenreste behandeln Sie mit Zitronensaft.

Schweißflecken in bunten Stoffen

Schweißflecken lassen sich aus bunten Stoffen mit Essigwasser (Mischungsverhältnis: 1 Teil Essig auf 5 Teile Wasser) auswaschen.

Sektflecken

Sektflecken entfernen Sie ganz einfach mit lauwarmen, reinem Wasser ohne irgendwelche Zusätze. Bitte verwenden Sie auf keinen Fall Seifenwasser!

Spinatflecken entfernen

Bei Spinat kommt es vor allem darauf an, schnell zu reagieren! Reiben Sie Spinatflecken sofort mit der Schnittfläche einer halbierten rohen Kartoffel ab und spülen Sie anschließend mit warmen Seifenwasser nach.

Teeflecken

Frische Teeflecken entfernen Sie ohne jedes Reiben, indem Sie das Kleidungsstück über eine Schüssel halten und heißes bis kochendes Wasser über den Fleck gießen. Der Fleck verblasst dabei. Bitte beachten Sie für die Wahl der Wassertemperatur die Pflegehinweise.

Tomatenflecken

Bei Tomatenflecken ist Eile geboten! Behandeln Sie Tomatenflecken in weißen Stoffen sofort mit warmem Seifenwasser, gegebenenfalls unter Zugabe von einem Schuss Salmiakgeist.

Wachsflecken

Das Entfernen von Wachsflecken aus der Kleidung funktioniert sehr einfach. Lösen Sie zunächst die ausgehärteten Wachsreste von Hand. Nehmen Sie dann entweder normales Löschpapier, ein bis zwei Küchentücher oder Frotteetücher und legen Sie das betroffene Kleidungsstück zwischen die Tücher bzw. unter das Löschpapier. Bügeln Sie langsam über die Stelle – das Wachs löst sich durch die Hitze und wird von den Tüchern aufgesogen. Reduzieren Sie bei empfindlichen Materialien bitte die Bügeltemperatur. Wiederholen Sie den Bügelvorgang so oft, bis auch wirklich alle Wachsrückstände entfernt worden sind. Manchmal bleibt ein Fettfleck zurück, den Sie mit Backpulver oder einer Kartoffel bearbeiten. Abschließend waschen Sie die Kleidung ganz normal in der Maschine.

Weinflecken

Weinflecken in Wäsche beseitigen Sie durch wiederholtes Eintauchen in kochende Milch. Anschließend das Wäschestück in kaltem Wasser auswaschen.

Spezial-Tipp

Blut-, Wein-, Öl- und Saftflecken auf Kleidern verschwinden, wenn Sie die Stelle sofort mit weißer Zahncreme betupfen und anschließend waschen.

PFLEGE-TIPPS

Baumwolle

Kleidung aus Baumwolle mit echten Farben (durchgefärbte Garne usw.) ist in der Regel kochfest. Allerdings kommen durchaus auch Qualitäten zum Einsatz, die sich nicht für die Maschinenwäsche eignen, weil sie zu stark einlaufen würden. Bitte beachten Sie deshalb unbedingt die jeweiligen Pflegesymbole und erkundigen Sie sich im Zweifelsfalle bei einer Textilreinigung Ihres Vertrauens.

Baumwollstoffe, die nicht einer Spezialbehandlung unterzogen wurden (beispielsweise gewachste Baumwolljacken), können bedenkenlos mit bis zu 200°C gebügelt werden.

Leder

Reinigen einer Wildlederjacke

Oftmals werden nur die Bereiche einer Lederjacke unansehnlich, die in direkten Kontakt mit der Haut kommen, also vorrangig Kragen und Ärmel. Eine Reinigung oder Wäsche der kompletten Jacke ist deshalb gar nicht notwendig. Der Reinigungs- Tipp: Bestäuben Sie die betroffenen Stellen einfach mit Speisestärke und wieder bürsten Sie sie wieder aus. Denn die Stärke löst das Fett.

Microfaser

Microfasern sind sehr feine Fasern und werden vorrangig aus Polyester, Nylon oder Acryl hergestellt. Auf Grund ihrer außergewöhnlichen Feinheit lassen sich aus Microfasern Gewebe von besonders hoher Dichte fertigen, die deshalb auch zur Herstellung von wetterfesten Textilien eingesetzt werden.

Pflege von Microfaser

Textilien aus Microfaser können Sie ganz einfach zuhause im Schonwaschgang bei niedrigen Temperaturen waschen. Dabei sind aber unbedingt die jeweiligen Pflegehinweise der Hersteller zu beachten, die dem Erhalt von Spezialveredelungen wie z.B. Imprägnierung usw. dienen. Damit die Textilien keine Knitterfalten bekommen, sollten sie auf einem Bügel hängend an der Luft trocknen. Gebügelt wird, insofern nötig, nur bei niedriger Temperatur und immer auf links.

Bitte beachten Sie: Bei Funktionskleidung aus Microfaser gehört auf keinen Fall Weichspüler in die Maschine. Das führt zu einem Verkleben der Fasern, was wiederum die Atmungsaktivität beeinträchtigt.

Polyacryl

Kleidungsstücke aus Polyacryl oder mit Polyacryl-Beimischungen lassen sich prinzipiell in der Maschine waschen. Wählen Sie aber eine möglichst niedrige Temperatur und beachten Sie auf jeden Fall die Pflegehinweise.

Kleidung aus Polyacral ist besonders pflegeleicht, aber hitzeempfindlich. Vermeiden Sie deshalb das Trocknen im Trockner ebenso wie ein Dämpfen.

Polyester

Textilien aus Polyester sind in der Maschine waschbar, erlauben aber auch eine chemische Reinigung. Bei der Maschinenwäsche achten Sie bitte auf eine möglichst niedrige Temperatur. Für das Bügeln gilt eine maximale Temperatur von 150°C.

Samt

Frisch gewaschene, nasse Kleidung aus Samt trocknen Sie auf einem Kleiderbügel. Bitte achten Sie dabei auf ausreichenden Abstand zur Heizung. Noch bevor der Samt ganz trocken ist, bürsten Sie ihn mit einer weichen Bürste gegen den Strich.

Seide

Kleidung aus Seide darf grundsätzlich nicht gefaltet werden. Bewahren Sie Ihre Lieblingsstücke immer hängend oder höchstens zusammengerollt auf.

Reinigung und Umgang

Um eine langanhaltende Freude zu gewährleisten, bitten wir Sie, die folgenden Hinweise für die Reinigung von und den Umgang mit Seide zu beachten:

Benutzen Sie keine Bleichmittel!

Verwenden Sie kein Wasser zur Fleckenentfernung!

Wringen Sie Seide niemals aus!

Vermeiden Sie beim Trocknen direkte und starke Sonneneinwirkung!

Verzichten Sie beim Bügeln auf Wasser!

Bügeln Sie Seide grundsätzlich von der linken Seite!

Besprühen Sie Seide keinesfalls mit Parfum oder Deo!

Handwäsche von Seide

Seide lässt sich nicht nur chemisch reinigen. Selbstverständlich können Sie Ihre Seidenstücke auch von Hand waschen. Hier finden Sie eine kurze Anleitung:

1. Verwenden Sie ein spezielles Seidenshampoo oder milde Seife.

2. Weichen Sie die Seide ca. 3 – 5 Minuten in lauwarmem Wasser ein. Bewegen Sie den Stoff während dieser Zeit leicht hin und her. Geben Sie der Seide die Gelegenheit, sich in aller Ruhe mit Wasser vollzusaugen. Verzichten Sie auf Wringen oder Drücken, um den Vorgang zu beschleunigen! Wenn die Seide komplett durchnässt ist, behandeln Sie sie unbedingt noch behutsamer, da der Stoff in diesem Zustand besonders empfindlich ist.

Bitte beachten Sie: Bei dunkler oder bedruckte Seide entfällt der Einweichvorgang. Diese nur kurz in KALTEM Handbad waschen!

3. Nach höchstens 5 Minuten entnehmen Sie die Seide dem Handbad. Spülen Sie den Stoff mit kaltem Wasser – unter Hinzugabe eines Teelöffels Weinessig – sorgfältig aus, bis alle Seifenrückstände entfernt sind.

4. Rollen Sie die Seide in ein trockenes Handtuch, das die verbliebene Flüssigkeit aufsaugt. Verwenden Sie für dunkle oder bedruckte Seide ein mehrfach zusammengelegtes Handtuch.

5. Nach dem Trocknen rollen Sie das Handtuch flach aus und ziehen die Seide an den Ecken vorsichtig gerade.

6. Bügeln Sie generell nur von links. Seide sollte beim Bügeln immer noch leicht feucht sein. Achten Sie unbedingt auch auf die Temperatur-Einstellungen Ihres Bügeleisens. Denn Seide darf auf keinen Fall zu heiß gebügelt werden!

Strick

Generell: Strickwaren niemals zum Trocknen mit der Wäscheklammer an die Leine hängen! Sonst verziehen sie sich und erhalten unansehnliche Abdrücke.

Schnelles Trocknen von Strickhandschuhen

Stülpen Sie die nassen Handschuhe über leere, geöffnete Einmachgläser und platzieren Sie diese in Heizungsnähe.

Bitte beachten Sie: Dies gilt nicht für Lederhandschuhe! Denn die Heizungsluft lässt sie spröde werden.

Trocknen von Strickwaren

Rollen Sie Ihre Lieblingsmaschen zum Trocknen lose in ein Handtuch und zupfen Sie sie danach behutsam in Form.

Aufbewahren von Strickwaren

Lassen Sie Strickwaren niemals längere Zeit auf einem Kleiderbügel hängen. Das verursacht unschöne Beulen. Darüber hinaus neigen Strickmodelle dazu, sich durch ihr recht hohes Eigengewicht zu verziehen. Legen Sie gestrickte Kleidung lieber locker zusammen und stapeln Sie nicht zu viel andere Kleidung im Schrank darüber.

Viskose

Textilien aus Viskose sind in der Maschine waschbar, erlauben aber auch eine chemische Reinigung. Wegen der Empfindlichkeit der Fasern empfehlen wir Ihnen aber, bei der Behandlung höchste Sorgfalt walten zu lassen und auf jeden Fall die jeweiligen Pflegehinweise zu beachten. Viskose lässt sich bei einer Höchst-Temperatur von 150° bügeln.

Wolle

In den Wollpulllover eingebügelter Glanzfleck

Bürsten Sie destillierten Essig (erhältlich in asiatischen Geschäften oder im gut sortierten deutschen Fachhandel) in den Fleck ein und lassen Sie ihn ca. 10 Minuten einwirken. Anschließend den Pullover auf links ziehen und den Fleck mit dem Bügeleisen bedampfen. Jetzt entfaltet der Essig seine Wirkung, der Glanz verschwindet.
Bitte beachten Sie: Diese Methode funktioniert nicht bei anderen Materialien!

Eingelaufener Wollpullover

Um den Pullover einigermaßen in die ursprüngliche Größe zurück zu versetzen, weichen Sie ihn ca. 30 Minuten in Shampoo ein. Spülen Sie dann den Pullover vorsichtig aus und ziehen Sie ihn sacht wieder in Form.

Kratzender Wollpullover

Gönnen Sie Ihrem Pullover eine Wohlfühl-Behandlung! Beginnen Sie mit einer sanften Massage, für die Sie ein Haarbalsam verwenden. Lassen Sie das Balsam eine Zeit lang einwirken und beenden Sie das Programm mit einer sorgfältigen Dusche mit klarem, kaltem Wasser. Ihr Pullover wird Ihnen die liebevolle Zuwendung mit neu gewonnener Anschmiegsamkeit danken.

Trocknen von dicken Wollpullovern und Westen

Den Pullover oder die Weste kurz in der Waschmaschine anschleudern und dann auf eine Stange (aus Bambus o.ä.) hängen. Dazu wird die Stange durch die Ärmel geführt und anschließend aufgehängt – beispielsweise zwischen zwei Stuhllehnen. Vergessen Sie bitte nicht, den Pullover oder die Weste in noch nassem Zustand wieder in Form zu ziehen. Da die Luft von allen Seiten ungehindert Zugang findet, erfolgt der Trockenvorgang schnell und gleichmäßig. Zudem verhindert diese Methode, dass die Wolle – durch zu langsames Trocknen – einen unangenehmen Geruch entwickelt.

Angorawolle

Textilien aus Angorawolle bitte immer nur von Hand waschen.

Handwäsche von Angorawolle

1. Verwenden Sie zum Waschen von Angorawolle handwarmes Wasser (ca. 30°C), dem Sie etwas Feinwaschmittel zugeben.

2. Waschen Sie die empfindliche Wolle nur durch sanftes Bewegen und leichtes Ausdrücken.

Bitte beachten Sie: Angorawolle darf man weder reiben noch wringen.

3. Spülen Sie das Kleidungsstück danach mehrmals mit handwarmem Wasser.

4. Wickeln Sie es kurz in ein Frotteehandtuch, um austretende Feuchtigkeit aufzunehmen.

5. Lassen Sie die Kleidung an der Luft trocknen. Angorawolle bitte niemals in den Trockner geben!

6. Bürsten Sie mit einer weichborstigen Bürste behutsam gegen den Strich, damit sich die Haare wieder aufrichten.

Tipp: Falls die Wolle einmal fusselt, lassen sich die Fusseln mit einem trockenen und sauberen Schaumgummischwamm entfernen.

Fusselfreie Mohair- und Angora-Pullover

Es ist schon sehr unangenehm, wenn der neue Pullover aus kuschelweichem Mohair oder Angora überall Fusseln hinterlässt: auf der Hose, in der Jacke oder auch am Schreibtischsessel. Dagegen gibt es allerdings einen einfachen Tipp: Befeuchten Sie den Pullover leicht und legen ihn für etwa 24 Stunden in einer Plastiktüte ins Eisfach. Nach dem Auftauen werden Sie feststellen, dass das Fusseln deutlich nachgelassen hat!

Kaschmir

Kaschmirwolle ist herrlich warm und weich. Damit das so bleibt, muss sie besonders sorgfältig gepflegt werden, denn wie die meisten Naturfasern ist Kaschmir ausgesprochen empfindlich.

Auch wenn Waschmaschinen über ein Wollwaschprogramm verfügen, ist Handwäsche die weitaus schonendere Alternative für das empfindliche Naturprodukt.

Handwäsche von Kaschmir

1. Nehmen Sie handwarmes Wasser (höchstens 30°C), dem Sie etwas Wollwaschmittel zugeben.

2. Weichen Sie das gute Stück ein und bewegen Sie es sanft hin und her. Spülen Sie anschließend gründlich mit klarem, kalten Wasser nach.

Bitte beachten Sie: Die Kleidung darf weder gerubbelt noch ausgewrungen werden, sonst verfilzt die Wolle.

3. Legen Sie den Pullover statt dessen zwischen zwei Handtücher und drücken Sie ihn vorsichtig aus, um die erste Feuchtigkeit aufzusaugen.

4. Zum eigentlichen Trocknen breiten Sie die Kleidung auf einem frischen Handtuch aus und lassen sie im Liegen trocknen.

5. Auch das Aufbewahren eines Kaschmirpullovers erfolgt ausschließlich lose zusammengelegt im Liegen. Niemals hängend auf dem Kleiderbügel, denn das würde ihn nur ausbeulen.

Schurwolle

Textilien aus Schurwolle und mit Schurwollanteil bitte immer nur von Hand waschen.

Handwäsche von Schurwolle

1. Nehmen Sie handwarmes Wasser (höchstens 30°C), dem Sie etwas Wollwaschmittel zugeben.

2. Weichen Sie das gute Stück ein und bewegen Sie es sanft hin und her. Spülen Sie anschließend gründlich mit klarem, kalten Wasser nach.

Bitte beachten Sie: Die Kleidung darf weder gerubbelt noch ausgewrungen werden, sonst verfilzt die Wolle.

3. Wickeln Sie das Kleidungsstück statt dessen kurz in ein Frotteehandtuch und drücken Sie es vorsichtig aus, um die erste austretende Feuchtigkeit aufzunehmen.

4. Zum eigentlichen Trocknen breiten Sie die Kleidung auf einem frischen Handtuch aus und lassen sie im Liegen trocknen.

5. Bügeln Sie die Kleidung bitte höchstens bei mittlerer Hitze (Stufe 2). Dampf oder ein feuchtes Tuch helfen, eine Glanzbildung zu verhindern.

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